Arbeitsschritte

 

© Krematorium Wien© Krematorium WienZoom

 

Nach der Übernahme des Sarges im Krematorium verbleibt dieser bis zur Kremierung im Kühlraum. Im großen Kühlraum des Krematoriums können bis zu 200 Särge, im kleinen Kühlraum bis zu 50 Särge untergebracht werden.

 

 

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Jeder Sarg wird bei der Übernahme im Krematorium mit dem Vor- und Zunamen des Verstorbenen, Titel sowie dem Geburts- und Sterbedatum versehen.

 

 

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Unmittelbar vor der Kremierung wird der Sarg aus der Kühlkammer geholt und vor dem Kremationsofen auf eine spezielle Vorrichtung (Sargeinfuhrvorrichtung) platziert.

 

 

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Die Ofentüre wird anschließend geöffnet und der Sarg wird eingeschoben. Beim Einfahren des Sarges herrscht in der Hauptbrennkammer eine Temperatur von ca. 850 ºCelsius. Abschließend wird das Ofentor wieder geschlossen. Während der Kremation hat der Ofen eine Temperatur von bis zu 1200 ºCelsius.

 



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Nach ungefähr 70 Minuten ist der Kremationsvorgang in der Hauptbrennkammer beendet. Die Kremationsdauer ist unter anderem vom Gesamtgewicht abhängig. Da im Krematorium Wien bis zu einem Gesamtgewicht von 350 kg kremiert wird, dauert es in diesen Fällen bis zu 2,5 Stunden. Anschließend wird die mineralisierte Knochenasche in die Nachbrennkammer verbracht.
In der Nachbrennkammer wird die mineralisierte Knochenasche einer thermischen Nachbehandlung unterzogen, um eine vollständige Verbrennung zu gewährleisten. Abschließend gelangt die mineralisierte Knochenasche in den Aschekasten. Der Aschenkasten wird aus dem Ofen entnommen und abgekühlt.
 



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Nach dem Abkühlungsprozess wird die mineralisierte Knochenasche der Aschenaufbereitung zugeführt.
Mit einem Handmagneten werden größere magnetische Bestandteile wie z.B. Sargnägel entfernt.

 



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Anschließend erfolgt die maschinelle Aschenaufbereitung  in der Aschenaufbereitungsanlage (Aschenmühle). Dabei wird die Asche im freien Fall durch einen rotierenden Dauermagneten von magnetischen Bestandteilen (z. B. kleinere Eisenstifte etc.) befreit. Mit einem Korndurchmesser von 2 - 4 mm fällt die Asche des Verstorbenen in die Urne (Aschenkapsel)

 



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Die Urne wird mit dem Deckel verschlossen, auf dem folgende Daten stehen: Vor- und Zuname des Verstorbenen, Titel, Geburts- und Sterbedatum sowie Einäscherungstag und –nummer. Der Asche wird zusätzlich noch ein Identifikationsschild mit den gleichen Daten beigegeben.

Die Urne verbleibt so lange im Krematorium bis diese vom Bestatter abgeholt oder auf den zur Beisetzung vorgesehenen Friedhof gebracht bzw. versandt wird.