KR Wien

Jakob Reumann

Jakob Reumann
Bürgermeister der Ersten Republik

Lebenslauf

1853
31. Dezember, geboren in Wien-Margareten

1867
Drechslerlehre in einer Meerschaumpfeifenfabrik

1871
Gesellenprüfung, gründete später die erste Gewerkschaft seines Berufs, den Fachverband der Drechsler, 1. Obmann und leitender Redakteur des Fachblattes

1889
Gründung der geeinten Sozialdemokratischen Partei auf dem Parteitag in Hainfeld, Reumann wird 1. Sekretär

1890
Vorsitz auf dem 1. Wiener Parteitag

1900
31. Mai, Wahl in den Gemeinderat

1907
Wahl in den Reichsrat

1917
Einzug in den Stadtrat, als einziger Sozialdemokrat

1919
4. Mai, Wahl des Wiener Gemeinderats, Sozialdemokratische Partei wird stärkste Fraktion

1923
im Oktober abgetreten, im 70. Lebensjahr, Ernennung zum Ehrenbürger der Stadt Wien

1925
29. Juli, gestorben in Kärnten

Reumann starb 1925 in Klagenfurt. Seine Urne wurde in einem ehrenhalber gewidmeten Grab auf dem Vorplatz der im Dezember 1922 von ihm eröffneten Feuerhalle Simmering beigesetzt. Wenige Wochen nach seinem Tod wurde der Bürgerplatz im Wiener Arbeiterbezirk Favoriten - Reumanns Heimatbezirk - in Reumannplatz umbenannt.

Auch der 1926 fertiggestellte Gemeindebau Reumannhof am Margaretengürtel wurde nach ihm benannt. Am 26. Dezember 1929,fand die Enthüllung des Grabmals im Arkadenhof des Krematoriums statt.